27. Dezember 2019

Design Thinking

Design Thinking ist ein Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht überzeugend sind.

Die 6 Phasen im Design Thinking Prozess

Die Arbeit mit dem Design Thinking Prozess ermöglicht strukturierte Kreativität. Der Prozess besteht aus 6 Phasen, die dem Team helfen, das Problem zu verstehen und es dann gestalterisch zu lösen. Es wird unterschieden zwischen Problemraum und Lösungsraum.

„Design Thinking“ https://teamentwicklung-lab.de/design-thinking-prozess 02.01.2020

Die 6 Phasen im Design Thinking Prozess

  1. Verstehen: Nur, wenn das Problem wirklich erkannt wurde, kann es nachhaltig gelöst werden. Deswegen ist der erste Schritt im Design Thinking: Die Zusammenhänge aufdecken und verstehen.
  2. Empathie: Die rationale Analyse reicht nicht. Es gilt hier, die Bedürfnisse, die Ängste, die Sichtweisen und die Emotionen der Menschen herauszufinden, um die es rund um das Problem geht.
  3. Synthese: In der dritten Phase werden die wichtigsten Erkenntnisse aus der rationalen Analyse und der Empathie-Arbeitzusammengeschmolzen, das heißt synthetisiert.
  4. Ideen entwickeln: Neue, mutige, wilde, langweilige Ideen – Hauptsache viele, denn aussortieren können wir immer. Aber Freiraum für Mut & Originalität gibt es nur in einem gut geölten Design Thinking Prozess.
  5. Prototyping: Das Herzstück des kreativen Prozesses, oder besser das Handstück, denn Ideen werden greifbar gemacht, damit sie leben können.
  6. Testen: Ein schwieriger, aber entscheidender Schritt. Kommt die Idee an? Was kann am Produkt verbessert werden? Was wünschen sich die Menschen?

Mit dem Feedback aller kann aus einer Idee eine nachhaltige Lösung werden. Nach dem Testen beginnt die Reflexion und die Implementierung der Lösung.


Videos zur Design Thinking Methode