27. Dezember 2019

Das Lab

Neue digitale Formen der Interaktion gemeinsam entwickeln

„Digitale Kompetenz von Mitarbeiter*innen und Kund*innen Kommunaler JobCenter stärken und fördern“ ist der Leitspruch.

Was heißt das, Arbeiten im Lab?

Wir wollen den Begriff aus dem Umkreis des Konzepts „agiler Organisation“ ernstnehmen. Es geht uns um konkrete Produkt- und Verfahrensentwicklung und schnelle Ergebnisse unter Einbezug der jeweils passenden Methodik und der Nutzer. Im Gegensatz zum herkömmlichen Projektmanagement heißt es daher auch: Schnelles Ausprobieren von kleinen Lösungen, das Zulassen des Scheiterns und die ständige Weiterentwicklung von ersten Prototypen eines Produktes mit dessen Nutzern.

Konzept


Zu diesem Zweck wollen die hessischen Kommunalen JobCenter (KJC) ein hessenweites Innovation-Lab der KJC errichten, welches im Sinne einer Ideenwerkstatt den erforderlichen Experimentierraum bietet, um künftige digitale Services der KJC bedarfsgerecht mit Kund*innen und Mitarbeiter*innen gemeinsam im Vorfeld zu entwickeln und auf Praxistauglichkeit – vor Einführung – zu erproben.

Im Innovation-Lab der KJC sollen Themen, welche einen Nutzen für die Kunden der KJC entfalten, geprüft, entwickelt und umgesetzt werden, welche dann in allen hessischen KJC genutzt werden können.


Mit Fokus auf den Kunden

Die Partizipation der Mitarbeiter*innen der KJC und die bedarfsbezogene Hinzuziehung deren Kund*innen bei der Entwicklung von digitalen Lösungen sind für die Erfolgsfähigkeit des Digitalisierungslabors für die KJC von entscheidender Bedeutung.

Gemeinsam Lösungen finden


Auf diesem Wege kann die Akzeptanz und Kompetenz für neue digitale Formen der Interaktion und Zusammenarbeit gezielt gefördert werden. Ebenso können auch die konkreten Bedürfnisse beider Parteien bei der Entwicklung mit einfließen und berücksichtigt werden.

Das Innovation-Lab ist bewusst außerhalb der originären Strukturen angesiedelt, um Mitarbeiter*innen wie auch Kund*innen eine möglichst kreative und „unvoreingenommene“ Form der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Räumlichkeiten, in denen aktuell Werkakademien der KJC durchgeführt werden, können hierfür genutzt werden und sind in der Regel auch mit entsprechendem technischem Equipment ausgestattet. Ebenso werden die Kommunalen Spitzenverbände ihre Räumlichkeiten einbringen und auch die KJC selbst geeignete Räume in Ihren Häusern zur Verfügung stellen.


Hinzuziehen von Experten

Es wird dafür Sorge getragen werden, dass entsprechende IT-Expertise von Vertreter*innen der Kommunen im Innovation-Lab ebenfalls sichergestellt ist. Nur so kann das Gewünschte letztlich stets auf das technisch Machbare hin überprüft werden.

Umsetzung


Für bestimmte Fachaspekte, zu welchen keine vertiefte Expertise in den KJC vorliegt, sollen Berater hinzugezogen werden. Beispielsweise soll die Methodik „Design-Thinking“ eingesetzt werden. Hierfür braucht es als Anschub externe Unterstützung, da diese Methodik in den KJC bisher nicht eingesetzt wurde. Auch für besondere technische Aspekte wie Funktionalitäten oder ähnlichen Details wird externes Know-How benötigt werden.